 Wußten Sie, daß die Sonne an einem Tag 15 000mal soviel Energie zur Erde schickt, wie die Menschen täglich weltweit verbrauchen? Solare Energiepolitik verhindert die Klimakatastrophe und schafft zugleich neue Arbeitsplätze. Denn Sonnenstrahlen, Wind, Biomasse und solarer Wasserstoff sind eine echte Alternative zu Atomkraft, Erdöl und Kohle.Vorteile im Detail: - Ausgewogener CO2 Haushalt.
- Verbrennung ist schwefelfrei.
- Rapsöl gilt nicht als Gefahrenstoff und darf überall in größeren Mengen gelagert werden.
- Unterstützung der heimischen Landwirtschaft.
- Nutzung der Stilllegungsflächen durch Ölpflanzenanbau ohne Verzicht auf die entsprechende Prämie.
- Erhaltung der Stilllegungsflächen in kulturfähigem Zustand.
- Dezentrale Öl- und Futtermittelherstellung (Verwertung der eiweißreichen Rückstände).
- Geringerer Energieeinsatz als bei der zentralisierten Ölgewinnung.
- Kurze Transportwege.
- Einsparung begrenzter fossiler Rohstoffe.
- Geschlossene regionale Geldkreisläufe.
- Regionale Stoff- und Wertkreisläufe.
"Atom-Manager beten jeden Tag, daß nichts passiert." | Profitabler Betrieb von pflanzenölbetriebenen Kraft-Wärme-KopplungsanlagenDie in den vergangenen Jahren jedoch aufgrund der geringen Einspeisevergütung nur für Nischen-Anwendungen eingesetzte Technik wurde durch die Novellierung des EEG ins Rampenlicht gerückt. Je mehr Strom und Wärme aus einen Liter Pflanzenöl-Kraftstoff erzeugt werden kann, umso besser rechnet sich die Anlage. Aus einem Liter Pflanzenöl sollten sich so mit einem entsprechenden BHKW 64 ct Vergütung für die elektrische Energie (3,3 kWh x 19,33 ct/kWh) und 22 ct eingesparte Brennstoffkosten für die thermische Energie (4,5 kWh x 5 ct/kWh) gewinnen lassen. Den Kosten von ca. 60 ct je Liter Pflanzenöl steht so ein Ertrag von 86 ct gegenüber. Dieses wird nur durch den Einsatz von speziell für den Pflanzenölbetrieb ausgerüsteten Motore erreicht. Zu erwarten ist so, dass die pflanzenölbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nicht nur den Betreibern einen profitablen Betrieb ermöglicht, sondern auch der Umwelt aufgrund der nachwachsenden Kraftstoffe und der kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung erhebliche CO2 Emissions-Mengen erspart werden. Die Pflanzenöl-Anlagen stehen mit elektrischen Leistungen von 8 – 500 kW zur Verfügung. Referenzanlagen mit mehr als 25.000 Betriebsstunden können besichtigt werden. Ebenfalls verfügbar sind speziell für den landwirtschaftlichen Bereich zur eigenen Herstellung des Pflanzenöls erforderliche Ölpressen und die zugehörige Filtertechnik. Landwirte können so die eigene Rapsernte zur Strom- und Wärmeerzeugung im eigenen BHKW nutzen. |